Die ASCII-Art ist fast schon so alt, wie Computer selbst. Mithilfe weniger Zeilen und Zeichen können bereits simple Bilder am PC erstellt werden. Und obwohl heutzutage dank leistungsstarker Grafikkarten komplexere Bilder und Grafiken programmiert werden können, erfreut sich die ASCII-Art immer noch einer großen Beliebtheit, besonders in Foren und Messaging-Systemen.
Was ist überhaupt ASCII?
Unter der Abkürzung ASCII versteht man den „American Standard Code for Information Interchange“. Jedes Zeichen der Codierung setzt sich aus 7 Bits zusammen. Da jedes Bit zwei Werte (1 oder 0) annehmen kann, setzt sich der ASCII-Code aus 128 Zeichen zusammen. Dazu gehören nicht nur Schriftzeichen sondern auch Zeichen wie „+“ oder „-“. Die ASCII-Codierung ist auch heute noch die Standart-Codierung zum Darstellen von Schriftzeichen in Texten.
Und wie wird daraus jetzt Kunst?
Wie schon erwähnt ist die ASCII-Art keine Erfindung der Neuzeit. Bereits zu Zeiten von Disketten und DOS wurden kleine Rahmen oder Grafiken aus ASCII-Zeichen erstellt. Durch simple Aneinanderreihung verschiedener Zeichen konnten leichte Piktogramme entworfen werden. Anfang der 1970er Jahre gewann ASCII-Art immer größere Beliebtheit, als man entweder aus Langeweile, oder um die langen Ladezeiten der damaligen Computer zu überbrücken, die kleinen ASCII-Bilder zu immer größeren Kreationen erweiterte. So entstanden DinA4-große Kunstwerke, welche zum Beispiel nur aus einer Anordnung von tausenden @-Zeichen bestanden.
Auch heute erfreut sich die Kunst aus ASCII-Zeichen noch großer Beliebtheit. Kleine Bilder werden zur Verzierung von Foren-Beiträgen verwendet oder als kleine elektronische Grußkarten verschickt. Die großen ASCII-Kunstwerke sind allerdings seltener geworden. Man kann kleine und große ASCII-Art auf Buchstabenbildchen.de begutachten.




