Die Inflation treibt die Preise in die Höhe: diesen Zusammenhang kennt jeder und seit die Preise insbesondere für Strom in die Höhe schnellen, spürt es auch jeder, der seine Stromrechnung überprüft. Der Unterschied bei den jährlichen Kosten für den Strom kann bei einer kleinen Familie bis zu 200 Euro pro Jahr ausmachen. Daher ist es ratsam, den Markt den Stromanbieter zu kennen und zu wissen, welcher Anbieter zu welchen Preisen liefert.
Viele Ursachen für den Preisanstieg
Die Ursachen für den Preisanstieg über das Maß der Inflation beim Strom sind mannigfaltig. Zunächst muss man, um den Preisanstieg in den letzten Jahren zu verstehen, wissen, dass Strom seit geraumer Zeit ein Wirtschaftsgut ist, das an Börsen gehandelt wird. Und dies Wochen, wenn nicht Monate vor dem eigentlichen Verbrauch des Stroms. Aber auch die erneute Wende bei der Stromerzeugung hat ihre Auswirkungen auf den Strompreis. Nachhaltig produzierter Strom ist teurer, als klassisch produzierter Strom. Zu dem kommt, dass die grüne Energie meist zu Zeiten produziert werden kann, zu denen der Bedarf unter Umständen nicht so hoch ist. Und den Strom zu speichern, ist keine leichte Angelegenheit. Aus seiner Natur heraus kann Strom nicht direkt gespeichert werden, sondern muss mit Hilfsmitteln „gelagert“ werden. Das können zum einen Pumpkraftspeicheranlagen sein, die in Stromüberschusszeiten Wasser in die Höhe pumpen, um bei nachlassender Strommenge, das Wasser wieder durch eine Turbine, welche dann Strom erzeugt, nach unten zu leiten. Aber auch die Methanisierung von Kohlendioxid ist eine Speichermethode. Durch den Strom wird Kohlendioxid in Methan (Erdgas) umgewandelt und ist als Gas somit speicherbar. Man spricht hier von der Kopplung zwischen Gas- und Stromnetz.
Vorteile eines dynamischen Wirtschaftsguts
Es wird so sein, dass die Strompreise auch in Zukunft zulegen werden. Da brauchen wir und nichts vorzumachen. Denn das Energieeinseisungsgesetz garantiert hohe Preise für die privaten Stromerzeuger über 20 Jahre. Und das nicht nur in Deutschland – der Trend zu derartigen Gesetzen ist international ungebrochen. Dies wird sich akkumulieren und der Preis entsprechend steigen. Doch gibt es auch gute Nachrichten. Flexiblere Anbieter von Strom haben Möglichkeiten, Strom aus einem Mix, der Preisnachlässe beinhaltet, für seine Kunden zusammenzustellen und somit zu einem günstigern Strompreis zu gelangen. Das kann man sehr einfach mit einem Stromrechner verifizieren. Diese kleine Arbeit wird sich lohnen, denn die Einsparungen die man beispielsweise mit Flexstrom erzielen kann, sind erklecklich. Felxstrom ist ein Billigstromanbieter, der durch geschickten und kurzfristigeren Einkauf bessere Preise erzielt und so die Einsparungen an seine Kunden weiterreichen kann.




